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Im Gespräch mit Stefan Wildner

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Wer Katzen liebt, wird auch diese Weine lieben. Beim Weingut Wildner in Rheinhessen trifft verspielter Charakter auf ehrliches Handwerk und eine gute Portion Selbstbewusstsein. „Der Wein mit der Katze!“ ist längst zum Markenzeichen geworden – und steht für Weine, die genauso eigenwillig, charmant und unberechenbar sind wie ihr tierisches Symbol. Mal anschmiegsam und geschmeidig, mal lebhaft und kess – aber immer mit Haltung und Persönlichkeit.

Im Gespräch mit wine.vino.wein erzählt Stefan Wildner, warum ihre Weine genauso unkonventionell sind wie das Leben selbst – und wie sie es schaffen, dabei immer authentisch zu bleiben.    

„Der Wein mit der Katze“ fällt sofort auf, es ist charmant, frech, anders. Wie ist die Idee zu diesem Konzept entstanden, und warum passt gerade die Katze so gut zu eurer Weinphilosophie?

Zum einen lässt sich die Katze als „wildes Tier“ gut mit unserem Familiennamen Wildner verbinden. Zum anderen haben uns Anne und Tim von DAC-Design einen Tag auf dem Weingut begleitet. Als wir zusammen beim Mittagessen saßen, sprang unser Kater Paul auf den Tisch und wollte mitessen. Eine Woche später kamen die beiden mit der Idee, einen Wein mit einer Katze auf dem Etikett zu kreieren. Mittlerweile ist unser Kater Paul auf unserem Riesling feinherb verewigt. Seine Mutter, eine weiße Katze mit blauen Augen, steht für unseren Weißburgunder, und sein Bruder, eine komplett schwarze Katze, spiegelt sich in unserem Grauburgunder wider.

Von Etikett bis Instagram: Eure Marke spricht eine klare, mutige Sprache. Wie wichtig ist Design und Storytelling für euch, um die Generation Social Media zu erreichen – und wie unterscheidet sich eure Ansprache von klassischer Weinwerbung?

Für uns ist es sehr wichtig, dass Wein Spaß macht und man kein Weinlexikon auswendig lernen muss. Wenn man an eine leere Flasche denkt, soll man sich am besten an einen gemütlichen Abend mit Familie, Freunden oder Bekannten erinnern.

Eine leere Flasche soll am besten an einen gemütlichen Abend erinnern.

Junge Menschen wollen Wein erleben, nicht studieren. Sie suchen nach Momenten, die Spaß machen. Welche Ideen, Formate oder Events setzt ihr um, bei denen junge Menschen Wein einfach mal ausprobieren, fühlen und genießen können – ganz ohne Fachchinesisch?

Wir versuchen, so viele Veranstaltungen wie möglich zu nutzen, um an Bekanntheit zu gewinnen. Was unseren Social-Media-Auftritt und unsere eigenen Events angeht, müssen wir definitiv noch einiges aufarbeiten!

Wenn Wein, dann anders – das ist unser Magazinthema. Was bedeutet dieses Motto ganz persönlich für dich? Und wohin entwickelt sich deiner Meinung nach die junge, mutige Weinszene in Deutschland?

Für mich bedeutet es, dass Wein einem ganz persönlich schmecken muss und man nie Angst haben sollte, zu sagen: „Dieser Wein, der anderen vielleicht nicht geschmeckt hat, schmeckt mir!“
Ich glaube, der Weinkonsum wird immer bewusster. Es wird noch mehr zu bestimmten Anlässen getrunken und die Kunden überlegen sich genau, was sie trinken wollen bzw. was sie anspricht und wo sie einen passenden Wein vermuten.

Hast du eine Lieblingsanekdote zum Thema Wein, die du gern erzählst?   

Wir freuen uns immer wieder, wenn wir Feedback zu unseren Etiketten erhalten.
Vor ein paar Jahren kam ein älteres Ehepaar erneut zum Weinkauf zu uns. Sie erzählten uns, dass sie mit ihren Freunden eine gefühlte halbe Stunde darüber gerätselt hatten, was auf dem Red-Cat-Etikett tatsächlich zu sehen ist und meinten, dass sie einen schönen Abend mit der Flasche hatten.

Unsere letzte Frage: Was ist dein Lieblingswein? Kannst du uns erzählen, wie du deinen persönlichen Lieblingswein kennen- und lieben gelernt hast?   

Ganz klar: der Sauvignon Blanc. Für mich ist er eine der spannendsten Rebsorten überhaupt. Egal, wie viel man plant. Wann ernten wir? Wie bauen wir ihn im Keller aus? Letztendlich macht er immer, was er will, und es ist immer wieder spannend zu schmecken, wie er sich nach der Abfüllung auf der Flasche entwickelt. Zudem wird er in so vielen unterschiedlichen Ausbaustilen und Anbauländern angebaut, dass es nie langweilig wird und man immer wieder eine neue Sauvignon Blanc Variante findet, die gefällt und Spaß macht.



Wir bedanken herzlich für das nette und spannende Gespräch mit dir, Stefan.

Weingut Wildner – Der Wein mit der Katze!

Die Familie Wildner betreibt schon seit über einem Jahrhundert Weinbau in Rheinhessen. Seit 2017 ist Sohn Stefan am Start und wollte damals neue, moderne Wege gehen: Ihr Wein sollte nicht mehr in den Massen der Großkellereien verschwinden, sondern individuell hervorragen. Und dazu wurde ein neues und unverwechselbares Design kreiert: Auf allen Flaschen sind Katzen. „Der Wein mit der Katze!“ ist längst zum Markenzeichen geworden – und steht für Weine, die genauso eigenwillig, charmant und unberechenbar sind wie ihr tierisches Symbol.

„Mal anschmiegsam und geschmeidig, mal lebhaft und kess – aber immer eigenwillig und charakterstark. Bloß nicht langweilig oder angepasst! So kennen wir Katzen. Und so sind auch die Weine von Wildner!“

Zum Weingut Wildner

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